Neugierige Slow Foodies und eine nervenstarke Busfahrerin...

Ein kurzer Rückblick der Slow Food Reise (31.5. – 3.6.2018) nach Slowenien

 

Die diesjährige Slow Food Reise geleitet von Tom Mesic führte ins zauberhafte Slowenien. So trafen sich eine entspannte, neugierige Gruppe von Slow Foodies und eine gut organisierte Busfahrerin um gemeinsam einige kulinarische Tage zu verbringen. Die slowenische Begleiterin hatte alles fest im Griff, checkte die Befahrbarkeit diverser Routen bereits im Vorhinein und bewies immer wieder Nervenstärke. Mit sanftem Druck rettete sie nebenbei den Zeitplan, weil Slow Foodies beim Genießen gern etwas länger verweilen... Als absolutes Highlight zählte die wunderschöne Aussicht von der Terrasse des Restaurants Klinec, begleitet von feinem Essen und Trinken, mit einem fulminanten Abschluss im Weinkeller des Hauses: ein herrlicher Rotwein aus der Doppelmagnum! Sogar Orange Wine Skeptiker waren hingerissen. 

 
Am Freitag wurde die Gruppe bei der Olivenölverkostung überrascht: Es gab eine köstliche Schokoladentorte mit Olivenöl. Diese Torte wurde von der Olivenölexpertin eigenhändig für die Besucher aus Oberösterreich gebacken. Wieder zurück in toller Aussichtslage mit Blick auf die Soca gab´s ein Mittagessen bei Ana Roš´ Schwester Maia auf der Terrasse der Chalets Nebesa. Im Anschluss folgte eine Führung zu den Frontlinien des 1. Weltkrieges und in das Museum in Kobarid mit beeindruckenden Hintergrundinformationen durch Josef, ein Offizier aus Titos´ Armee, der seine ganze Energie nun für den Frieden einsetzt. Den Abend verbrachte die interessierte Gruppe im Hisa Polonka. Serviert wurde eine geschmackvolle regionale Küche mit Bierbegleitung aus der Mikrobrauerei von Valter Kramar – kein Wunder, dass das Lokal „gesteckt voll“ war und eine Bombenstimmung herrschte.
 
Der Samstag begann mit dem Besuch der Marmorata Forellenzucht inklusive einem kleinen Buffet mit Köstlichkeiten aus der eigenen Produktion, dann ging´s ins landschaftlich wunderschöne Tolminkatal, einem kräftigen Seitenarm der Soca, und abends voll Vorfreude in die Hisa Franko zu Ana Roš, die mit einer Führung durch Keller, Küche und Garten die oberösterreichische Gruppe empfing und sich alle Zeit der Welt für die Slow Foodies nahm! Das anschließende Menü aus regionalen Zutaten in ihrer Zusammenstellung war ganz neu gedacht und hervorragend umgesetzt, einfach spitze! Zurecht wurde die Slowenin als beste Köchin der Welt ausgezeichnet. 

Am Sonntag gab´s für einen Teil der Gruppe noch die Möglichkeit auf der Soca zu raften, bei wunderschönem Sommerwetter ein Erlebnis der Extraklasse. Eine wirklich gelungene Slow Food Reise, die für die Teilnehmer mit unzähligen schönen Bildern, positiven Eindrücken und vielen neuen Erfahrungen endete.